20 Jahre Partnerschaft mit Sehmatal

Am 24. und 25. November fahren wir zur Feier der 20jährigen Partnerschaft mit der Gemeinde Sehmatal.

Sehma, ca. 3.000 Einwohner, Regierungsbezirk Chemnitz, Freistaat Sachsen, liegt 600 m ü. NN im oberen Erzgebirge, ca. 6 km entfernt von Annaberg-Buchholz und etwa 20 km entfernt von der höchstgelegenen Stadt Deutschlands – Oberwiesenthal.

Mit dem gleichnamigen Flüsschen in seinem Tal und seiner natürlichen Umgebung hat Sehma den Gästen viel zu bieten.

Die zentrale Lage des Ortes zwischen den Basaltbergen des Landkreises Annaberg macht Sehma zu einem günstigen Ausgangspunkt für Bergwanderungen. Spezifisch erzgebirgische Kunst wird in Sehma sehr gepflegt. Schon die Schulkinder erlernen die Kunst des Schnitzens und des Klöppelns. In der Schnitz- bzw. Klöppelschule erhalten sie die für diese Kunst notwendige Ausbildung.

Die offizielle Partnerschaft mit der Gemeinde Sehma wurde am 9. Mai 1992 eingegangen. Seit 1999 ist Sehma in die Gemeinde Sehmatal eingegliedert.

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Konzert mit ReBelcanto

Das Datum des geplanten Konzerts mit dem beliebten tschechischen Chor „Rebelcanto“ hat sich geändert. Die Sänger treten am Dienstag, 4. Dezember
um 19 Uhr im historischen Betsaal des Wichernhauses Altdorf auf. Der Partnerschaftsverein Altdorf und die Altstadtfreunde organisieren dieses Konzert mit dem beliebten Chor gemeinsam.

Der Kartenverkauf findet ab sofort in der Sparkasse Altdorf, Oberer Markt, und bei Getränke Münz Altdorf statt. Im Kartenpreis von neun Euro ist ein Pausengetränk enthalten. Vor der Pause wird ein Show-Programm mit bekannten Titeln aus Folklore, Musical und Operette geboten, im zweiten Teil stimmt Rebelcanto auf die Weihnachtszeit ein.

„Rebelcanto“ wurde im Jahre 1988 gegründet. Gründer war der Komponist und Pädagoge des Pardubicer Konservatoriums Miroslav Raichl (1930-1998). Ein ungewöhnlich vielseitiges Genre, und die gesamte Auffassung der Auftritte unterscheidet Rebelcanto deutlich von anderen Gesangschören.

Bei den Konzerten ist Musik von der Renaissance über Barock bis zu den Vokalwerken zeitgenössischen Autoren zu hören. Rebelcanto stellt des weiteren gerne Volkslieder aus der ganzen Welt, Spirituals, Evergreens, Musicalmelodien, Jazz und Arien aus berühmten Opernwerken in den Mittelpunkt. Die Qualität und Wirksamkeit der musikalischen Bearbeitungen durch Miroslav Raichl trugen zum großen Erfolg bei. Seine Bearbeitungen sind dem Ensemble wie auf dem Laib zugeschnitten. Die künstlerische Leitung hat seit dem Jahr 2000 Petr Hostinský. Früher begleitete der vielseitige Musiker Rebelcanto an der Orgel und auf dem Klavier. Auch nach seinen Vorstellungen darf weder im Publikum noch bei den Musikern Langeweile aufkommen. Ein Konzept, das stets für begeisterte Zuhörer sorgt. sb/16

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Besuch der Tellspiele 2012

Partnerschaftsverein zu Besuch in der Schweiz Vom Stiär Biär über das Stanser Horn zu Tell Das Urner Wappentier, der Stier, hat es auf das Etikett der Altdorfer Kleinbrauerei geschafft. Aus einer Idee entstand zunächst eine Garagenbrauerei und 2005 wurde die Altdorfer Kleinbrauerei gegründet.

In 20 Schweizer Kantonen wurde das Startkapital über Aktien (500 CHF pro Anteilsschein) eingesammelt. Neben zwei Standardbieren „Äs Blonds“ und „Äs Roots“ werden auch drei saisonelle Gerstensäfte gebraut.

Michael Heilmair, ein deutscher Braumeister sorgt für die Qualität und führte die Altdorfer Reisegesellschaft durch die Brauerei. Bei Brezen und Zigerkrapfen ließen sich die Franken das frische unfiltrierte Helle schmecken.

Vom Türmli am Telldenkmal hat man einen guten Überblick über die 8900 Einwohner Gemeinde und Kantonshauptstadt Altdorf /Uri. Der Kanton Uri in der Zentralschweiz wird im Süden vom Gotthardpass und im Norden vom Vierwaldstätter See begrenzt. Ca. 35.000 Einwohner sind im Urkanton beheimatet und die Arbeitslosigkeit liegt bei sage und schreibe nur 1,3 Prozent.

Gemeindepräsidentin Christine Widmer-Baumann begrüßte die Gäste aus Altdorf am Freitagabend im Hotel Höfli.

Hergiswill am Vierwaldstätter See stand am Samstagvormittag auf dem Programm. Die letzte Glashütte der Schweiz, die Glasi, konnte besichtigt und von einer Zuschauerempore die Produktion miterlebt werden. Anschließend lud das spätsommerliche Wetter zu einer Bergfahrt ein. Mit einer Weltneuheit, der Cabriobahn, die erst drei Monate zuvor eingeweiht wurde, erreichten die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Altdorf, die Aussichtsterrasse des Stanser Horns auf 1850 Metern Höhe.

Die Rundumsicht über die Schweizer Bergwelt und Seen ist faszinierend und die Sonnenterrasse lud zum Verweilen ein.

Seit 500 Jahren wird die Geschichte um den Schweizer Volkshelden Wilhelm Tell in Altdorf aufgeführt. Dass das Thema Unterdrückung tagesaktuell ist, zeigen uns die Geschehnisse in Nordafrika bzw. dem Nahen Osten. Volker Hesse, seit 2008 Regisseur der Tellspiele, reduzierte den Schiller Klassiker deutlich und kam ohne Requisiten aus.

Er verlangt den über 100 Laienschauspielern viel ab, so Leo Brücker, Präsident der Tellspielgesellschaft. Leo Brücker nahm sich die Zeit und führte die Altdorfer Reisegesellschaft kurz vor der Aufführung in das neu inszenierte Bühnenstück am Samstagabend ein.

Das gute Wetter hatte sich am Sonntag verabschiedet und so hinterließ der Vierwaldstätter See vom Dampfschiff Uri aus, ganz besinnliche Eindrücke. /Peter Grimm

 

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Colbitzer Heidefest 2012

Partnerschaftsverein Altdorf beim Heidefest in Colbitz

Die lange Anreise zur Partnergemeinde Colbitz in Sachsen-Anhalt hatte sich gelohnt: Die Altdorfer Delegation unter der Führung des Stv. Vorsitzenden Wolfgang Rösch wurde durch den Bürgermeister der Gemeinde, Heinz Kühnel und seiner Frau Karin herzlich mit Kaffee und Kuchen begrüßt. Die Gäste durften am Fackelumzug zum Heidefestfeuer nach Lindhorst, der Nachbargemeinde von Colbitz teilnehmen und wurden anschließend ins Vereinsheim des HSV (Heidesportverein) zum Empfang geladen. Neben mehreren Vertretern des Gemeinderates nahm auch das Pfarrerehepaar Kerntopf in lockerer Runde teil.

Den Höhepunkt am darauf folgenden Samstag bildete die Eröffnung des Heidefestes (Colbitz-Letzlinger Heide) mit dem traditionellen Bockbieranstich, einem leckeren, aber gefährlichen, weil hochprozentigem Tropfen aus der Colbitzer Heidebrauerei. Inzwischen war auch Altdorfs zweiter Bürgermeister Dr. Herzog mit Familie eingetroffen. Am Nachmittag ging es per Pferdekutsche zum Mahl- und Backtag an der historischen Bockwindmühle. Der Sonntagvormittag wurde vom Gemeinderat Herbert Bilang gestaltet. Der Historiker und Ornithologe führte die Gruppe durch die Ausstellungen im historischen Colbitzer Museumshof, einem ehemaligen bäuerlichen Gutshof. Als sein Glanzstück zeigte er die einzigartige Sammlung von Motiven und Objekten rund um die „Vögel der Nacht“, die Eulen und Uhu´s. Da gibt es ausgestopfte Objekte, Figuren und Bilder, Motive auf Tassen und Servietten, Zeitungsausschnitte, Briefmarken und Aschenbecher, Zigarrenmanschetten und Zuckerverpackungen – einfach alles, was mit Eulen zu tun hat, bis hin zu mehreren Büchlein über Till Eulenspiegel.

Die jährliche stattfindende Krönungszeremonie der neuen Heidekönigin im Volkshausgarten im Beisein früherer Colbitzer Königinnen und den Majestäten benachbarter Gemeinden bildete den Höhepunkt des Heide- und Bockbierfestes 2012.

 

 

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