Einladung zur Mitgliederversammlung 2017!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,
Einladung zur 20. ordentlichen Mitgliederversammlung
am Mittwoch 08.03.2017 um 19.30 Uhr
im Saal der Raiffeisenbank, Unterer Markt 10, 90518 Altdorf
1. Begrüßung und Eröffnung
2. Bericht des Vorstands über das Vereinsjahr 2016
3. Bericht des Schatzmeisters
4. Bericht der Rechnungsprüfer
5. Aussprache über die Punkte 2 – 4
6. Entlastung des Vorstands
7. Anträge
 Anträge von Mitgliedern sind schriftlich bis 03.03.2017 beim 1. Vorsitzenden einzureichen
8. Wahlen
8.1 Wahlvorschlag für Neuwahlen gem. Satzung § 5 (1);
Vorstand, Beirat und Rechnungsprüfer;
8.2 Bildung eines Wahlausschusses
8.3 Neuwahlen
9. Übernahme der Versammlungsleitung durch den neugewählten Vorstand
10. Vorstellung des Programms 2017
11. Vorstellung des Haushaltsplans 2017
12. Genehmigung des Haushaltsplanes für 2017
13. Verschiedenes
14. Abschluss des offiziellen Teiles; Verlosung

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Weihnachtsmarkt 2016

Auch in diesem Jahr wird unser Verein wieder auf dem Altdorfer Weihnachtsmarkt vertreten sein. Am Samstag, den 26. Nov. und Sonntag, den 27. Nov. 2016 und am Samstag, den 03. Dez. sowie am Sonntag, den 04. Dez. 2016 werden wir in bewährter Weise wieder Köstlichkeiten in unserer Hütte und natürlich unsere „handgemachte“ Feuerzangenbowle unter unserem Schitm anbieten. Das dritte Wochenende übernehmen die altstadtfreunde unseren Stand. Wir hoffen auf kaltes, trockenes Winterwetter und zahlreiche Besucher!

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Tellfestspiele Altdorf / Uri 2016

Käserei Aschwanden Selisberg

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Bericht des Bay. Rundfunks über Dunaharszti

Deutsche Dörfer in Ungarn

Die Donau bei Ráckeve. Am linken Ufer, nur 20 Kilometer von Budapest entfernt, liegt Dunaharaszti, die Stadt, die seit rund 100 Jahren den Fluss in ihrem Namen führt.

Von: Eva Gerner

Stand: 10.07.2016 |Bildnachweis

Nepomukfigur | Bild: BR

Auf Deutsch heißt sie ganz einfach Harast. Seit den 1690er Jahren leben hier Deutsche. Sie wurden nach der Befreiung von den Türken in den fast entvölkerten ungarischen Gebieten angesiedelt, und so berichten Komitatsaufzeichnungen aus der Zeit um 1750 bereits von etwa 100 deutschen Familien. Die Gutsherren waren Baron Ferdinánd Antal Laffert und seine Erben.

 

Die Familie Laffert ließ die Vorgängerin der jetzigen neugotischen St. Stefans Kirche bauen, die dem Heiligen Johannes von Nepomuk gewidmete, erste katholische Kirche der Gemeinde. Und 1716, also vor 300 Jahren, ließ die Familie auch die Statue des Heiligen errichten. Johannes war damals noch gar kein Heiliger, seine Heiligsprechung erfolgte erst 1729 durch Papst Benedikt XIII.

„Er ist aus Böhmen, aber er war deutscher Herkunft. Er wurde in der Gemeinde Pomuk als Sohn des Dorfrichters Johannes Wölffling geboren. Dann wurde er Priester und er hat eine große Karriere in der Erzdiözese Prag gemacht. Er war Generalvikar des Prager Erzbischofs Jensstein. Bei der Einsetzung der Position des Abtes von Kladrau geriet er in Streit mit dem König und deshalb starb er den Märtyrertod.“

Andi Zwick

Andreas Zwick, Verein der Schwaben in Harast

Der in Nepomuk geborene Johannes Wolfflin lebte im 14. Jahrhundert. Sein Denkmal in Dunaharaszti ist mit Sicherheit das älteste unter den rund 100 Denkmälern in Ungarn, die ihn darstellen. Die Schwaben in Harast verehrten ihn schon immer als ihren wichtigsten Heiligen.

„Wahrscheinlich auch deshalb, weil Johannes von Nepomuk der Schutzpatron der Leute ist, die auf dem Wasser reisen; wir Donauschwaben sind auch auf der Donau, also auf dem Wasserweg eingewandert. Und er ist auch Schutzpatron der Wassermüller. Und wir hatten hier ungefähr sechs ganz berühmte große Müllerdynastien.“

 

Gedacht wird des Heiligen Johannes von Nepomuk jedes Jahr am 16. Mai. Nach dem Gottesdienst versammeln sich die Gläubigen für die Prozession.

„Hier ist es Brauch, dass man in einer Prozession zum Donauufer geht, wo man dann im Rahmen einer Andacht kleine Laternen in die Donau setzt und mit einem Schiff einen großen Blumenkranz in die Strömung bringt. Damit bringt die Stadt ihre Verehrung gegenüber dem Heiligen Johannes von Nepomuk zum Ausdruck.“

István Schäffer, Lokalhistoriker

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