Menschen eingebunden

ALTDORF – „Die Partnerschaft zwischen Altdorf und Dunaharaszti läuft nicht nur auf der politischen Schiene, sondern bindet auch die Menschen ein.“ Dies betonte der Bürgermeister von Dunaharaszti, Dr. Làszlò Szalay, beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Verbindung zwischen den beiden Kommunen. Die Ungarn erlebten bei ihrem Besuch auch die Wallensteinfestspiele, und trotz der sprachlichen Barrieren war man vom Flair beeindruckt.

Dr. Làszlò Szalay machte deutlich, dass er bei all seinen Besuchen in Altdorf festgestellt habe, dass die Bevölkerung sehr regen Anteil nimmt. Von jeder Reise sei er mit einem noch besseren Eindruck zurückgekehrt und so werde es auch dieses Mal sein. Er zeigte sich überzeugt, dass eine solche Verbindung in erster Linie zwischen den Menschen gepflegt werden muss. „Nur wenn man sich gegenseitig öffnet, kann man sich besser verstehen.“ Er wünschte sich auch für die Zukunft viele neue Begegnungen und neue Freundschaften. Die Partnerschaft weiter zu vertiefen und im Sinne der Gründer fortzusetzen, sei sein Bestreben. Namentlich nannte er dabei die Bürgermeister, die die Partnerschaft begründeten, Friedrich Weißkopf und Gustaw Luttenberger. In den Dank an „alle, die die Idee tragen“, schloss er auch Bürgermeister Rainer Pohl und den Partnerschaftsverein mit seinem Vorsitzenden Günther Lang ein.

Als Gastgeschenk hatte er Münzen und einen Korb mit ungarischen Spezialitäten mitgebracht. Bürgermeister Rainer Pohl, der neben den Ungarn auch Gäste aus dem Sehmatal und Altdorf/Uri begrüßte, erinnerte daran, dass die freundschaftlichen Bande zwischen den beiden Kommunen schon länger bestehen als die offizielle Partnerschaft. Mit wegbereitend wären die Schulen gewesen. Bürgermeister Weißkopf habe dann im November 1991 die erste Einladung ausgesprochen und von diesem Zeitpunkt an habe es einen regen Austausch gegeben. Beeindruckend sei für die Altdorfer von Anfang an die herzliche Gastfreundschaft gewesen, die man in Dunaharaszti stets spüren konnte. 1993 wurde die Partnerschaft dann offiziell besiegelt. Damit habe man ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen. Nun galt es, den gesteckten Zielen und Erwartungen gerecht zu werden und vor allem die nunmehr besiegelte Partnerschaft mit Leben zu erfüllen.

Allen war klar, dass dies nur gelingen werde, wenn die Partnerschaft nicht nur von der politischen Seite, sondern von der ganzen Bevölkerung getragen werde. Rückblickend könne man sagen, dass dies gelungen sei. Die Kontakte würden zwischenzeitlich zahlreiche Ebenen einbeziehen. Pohl wörtlich: „Dunaharaszti ist für uns ein Ort geworden, wo Freunde zu Hause sind.“ Für die Zukunft wünschte er sich einen weiteren Ausbau der Partnerschaft, „denn die Möglichkeiten des Miteinanders wären noch lange nicht ausgeschöpft.“ Er zeigte sich dankbar, dass der Partnerschaftsverein immer wieder die Initiative ergreife, gemeinsame Begegnungen organisiere und immer neue Leute für die Partnerschaftsarbeit begeistere.

Er dankte in diesem Zusammenhang allen, die sich für die Partnerschaft in beiden Gemeinden in besonderer Weise engagieren und zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht haben. Als Erinnerungsgeschenk überreichte er an den Bürgermeister von Dunaharaszti einen alten Altdorfer Stich.

Für den Partnerschaftsverein, der die Gäste aus Ungarn während des Aufenthalts in Altdorf betreute, würdigte Vorsitzender Günther Lang die guten Kontakte und Verbindungen. Dankbar sollte man vor allem denen sein, die in Altdorf und in Dunaharaszti auf vielfältige Art und Weise dazu beitragen, dass diese Partnerschaft mit Leben erfüllt ist. „Sportvereine, Feuerwehr, Kirchen, Schulen, Chöre, Jugendtanzgruppen und viele Privatpersonen haben dem zarten Pflänzchen Partnerschaft zu einem kräftigen Wachstum verholfen. Dank sagte er den Verantwortlichen in Dunaharaszti für die stets erfahrene Gastfreundschaft. „Man hat gespürt, dass sie von Herzen kommt. Er wünschte sich, dass das Verhältnis so bleibe und sich die Verbindungen auf allen Ebenen noch weiter vertiefen. Der Partnerschaftsverein leiste dazu gerne seinen Beitrag.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt in der FC-Sportgaststätte von der Hauptschulband unter Leitung von Walter Hruby. L.M.

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