Fahrt in die Schweiz – Besuch des Tell-Spiels

Ein 4-Tagesfahrt in unsere Partnergemeinde Altdorf/Uri stand vom 14.-19. September 2004 auf dem Programm.

Unter der profesionellen Leitung von Konrad Holz führte uns die Reise zunächst am Donerstag zum Kloster Einsiedel (der prächtige Barockbau der Klosteranlage gehört zu den schönsten der Welt). Bevor wir im Hotel Waldhof in Bürglen Quatier nahmen, stand noch das Morgarten Denkmal (Schlacht am Morgarten 1315) am Ägeriesee auf dem Programm.
Abends konnte Günter Lang einige Gemeinderäte und die Vorstandschaft der Trachtengruppe als Gäste begrüßen.

Beeindrucken war am nächsten Tag die Fahrt zum Werkhof Göschenen mit Besichtigung der Uberwachung des Gotthard-Tunnels und der Werkfeuerwehr, deren Ausrüstung hoch modern ist. In der Mittagswärme stärkten wir uns auf einem Urner Bauernhof, bevor wir abends das Tell-Spiel von Friedrich Schiller in Schwyzer-Dutsch genießen konnten.

Mit den Zahnradbahn ging es am Samstag auf den Rigi Kulm, einen der beliebtesten Aussichtsberge der Schweiz. Nach einer Wanderung wartete eine historische Dampflok auf uns, schnaufend erreichten wir in Vitznau den Vierwaldstätter See. Die zweieinhalbstündige Dampferfahrt nach Flüelen über die verschiedenen Seeteile war belohnt durch strahlenden Sonnenschein.

Das Historische Museum und eine Stadtführung standen auf dem Sonntagsprogramm, gegen Mittag mussten wir doch, wenn es auch schwer fiel, die Heimreise antreten.

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Günther Lang Colbitzer Heidekönig

„Es war ein fantastisches Fest“, schwärmte Laszlo Makay, stellvertretender Bürgermeister der Altdorfer Partnergemeinde Dunaharaszti, der zusammen mit einer Abordnung des Partnerschaftsvereins Altdorf mit den beiden Vorsitzenden Günther Lang und Wolfgang Rösch sowie Bürgermeister Rainer Pohl am diesjährigen Heidefest in der Partnergemeinde Colbitz teilnahm. Die Gäste wurden vom Colbitzer Bürgermeister Heinz Kühnel, den Mitgliedern des Heimat- und Kulturvereins und dem Heidesportverein bestens betreut.

Ein reichhaltiges Programm erwartete die Altdorfer Gäste, die in den neu gestalteten Räumen des Heidesportvereins vorzüglich untergebracht waren: Teilnahme am Fackelzug zum Heidefeuer, gemütliche Abendveranstaltung im Gewölbe der Heidebrauerei mit Vertretern des öffentlichen Lebens der Gemeinde Colbitz, Teilnahme am Bockbieranstich und der Krönung der neuen Heidekönigin am Marktplatz, Besuch der Bockwindmühle, des Heimatmuseums und diverser Ausstellungen.

Am Samstagabend fand der traditionelle Ball in der Sporthalle statt, bei dem der Vorsitzende Günther Lang zum 3. Heidekönig nach Wolfgang Rösch und dem heimischen Bauunternehmer Schindler gekürt wurde. Er wurde von der neuen Heidekönigin Annegret I. mit einem von ihr selbst vorgetragenen Lied inthronisiert und zum ersten Tanz gebeten.

Nach einer langen Ballnacht hatten die Altdorfer Teilnehmer die Gelegenheit, sich auf das Fahrrad zu schwingen und durch den Lindenwald zum Wasserwerk zu fahren, das für die Wasserversorgung der gesamten Region einschließlich Magdeburg verantwortlich ist. Im Forsthaus wurde eine deftige Brotzeit gereicht. Zum Abschluss nahmen die Altdorfer noch an einer Live-Sendung des MDR im Garten des Volkshauses teil. Reich an Eindrücken und dankbar für das schöne Wochenende kehrten die Gäste spät abends nach Altdorf zurück.

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Partnergemeinden waren beim Altstadtfest zu Gast

Beim diesjährigen Altstadtfest waren auch wieder Delegationen der Partnergemeinden in Altdorf. Auf Einladung der Stadt Altdorf hat eine Abordnung aus Dunaharaszti, angeführt vom Bürgermeister Laszlo Szalay, die lange Reise auf sich genommen. Auch die Gemeinde Colbitz war durch ihren Bürgermeister Heinz Kühnel und der letztjährigen Heidekönigin Nadine mit weiteren Colbitzer Freunden gut vertreten.

Der Geschäftsführer der Colbitzer Heidebrauerei Christian August lieferte eigenhändig Colbitzer Bier und weitere Utensilien nach Altdorf, wo dann die Fässer bei den Altstadtfreunden zum Ausschank kamen. Außerdem kann Colbitzer Heidebier ab sofort bei Getränke Münz eingekauft werden.

Die Gemeinde Sehmatal wurde durch den Bürgermeister Udo Ott vertreten, der sich auch für die Kletteraktion zur Eröffnung des Altstadtfestes vom Kirchturm unerschrocken zur Verfügung stellte. Eine Delegation aus Altdorf / Uri war in diesem Jahr nicht anwesend, da unsere Schweizer Freunde nur jedes zweite Jahr zum Altstadtfest anreisen.

Für das Rahmenprogramm und die Betreuung der Gäste zeichnete wie auch schon in den Vorjahren wieder der Partnerschaftsverein verantwortlich.

So wurden am Freitagabend im Biergarten des Graffiti bei einem Mitglieder-Grillabend die Gäste vom 1. Vorsitzenden Günther Lang begrüßt.

Leider spielte das Wetter nicht wie in den Vorjahren mit, was aber dem freundschaftlichen Wiedersehen in keiner Beziehung schadete.

Am Samstag wurde ihnen dann, begleitet von Mitgliedern des Partnerschaftsvereins und in Begleitung des Altdorfer Bürgermeisters Rainer Pohl, die Schönheiten der Fränkischen Schweiz gezeigt. So standen natürlich Gößweinstein und Pottenstein im Besichtigungsprogramm.

Nach einem kräftigenden Mittagessen wurde die Tour mit einer Besichtigung der Teufelshöhle abgeschlossen, weil man ja die Eröffnung des Altstadtfestes um 18.00 Uhr als Zeitlimit hatte.

Trotz des nicht sommerlichen Wetters kühlten aber die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnergemeinden keineswegs ab, sondern wurden im Gegenteil für die weitere Vorbereitungen auf kommende Aktivitäten genutzt.

Nach einem abschließendem Mittagessen am Sonntag im Roten Roß verabschiedete der Erste Bürgermeister Rainer Pohl seine Bürgermeisterkollegen und die Gäste.

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Ungarnfahrt vom 20.- 23.Mai 2004

Am 20.05.2004 um 06.00 Uhr starteten wir pünktlich am Altdorfer Bahnhof in Richtung Budapest.
Mit einem Doppeldeckerbus der Fa. Dörfler erreichten wir gg. 17.00 Uhr das Hotel Frankfurt, in dem der Partnerschaftsverein bei Reisen in die Partnergemeinde Dunaharaszti Quatier nimmt. Das Hotel liegt am Rande von Budapest und nur wenige Kilometer von Dunaharaszti entfernt.
Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Vertretern des öffentlichen Lebens unserer Partnerstadt verbrachten wir noch einen gemütlichen Abend.
Am Freitag vormittag führte uns Ferenc Drescher durch Budapest und nachmittags waren wir im Schloss des Grafen Karoly zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Graf Karoly ist der Nachkomme des Staatspräsidenten von 1918.
Der späte Nachmittag führte uns in die Puszta zu einer Reitervorführung und in Csarda verbracten wir den Abend.
Den Samstag verbrachten wir in Dunaharaszti folgende Programmpunkte füllten den Tag.

  • Vorführung der Jugendtanzgruppe
  • Gulaszparty bei einer donauschwäbischen Familie mit Kostprobe des berühmten Strudels.
  • Um 18.00 Uhr Lesung einer deutschen Messe in der kath. Kirche, Mitglieder des kath. Kirchenchores Altdorf sangen Schuberts Deutsche Messe.
  • Traditionelles Anschwimmen der Kerzen, was an die Ansiedelung der Donauschwaben erinnern soll.
  • Ausklang des Abends im Festzelt.

Am Sonntag mussten wir leider gegen 09.00 Uhr schon die Rückreise antreten.

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