Jahreshauptversammlung im Sparkassensaal – Peter Grimm übernimmt das Ruder

Er ist der Nachfolger von Günther Lang als Partnerschaftsvereinsvorsitzender

ALTDORF — Im Partnerschaftsverein Altdorf wird die Arbeit kontinuierlich fortgeführt. Nahezu einstimmig wählte die Mitglieder-Versammlung Peter Grimm zum neuen 1.Vorsitzenden. Er tritt die Nachfolge von Günther Lang an, der nach vier Jahren nicht mehr kandidierte. Stellvertretende Vorsitzende sind Wolfgang Rösch und Annemarie Eckstein, Schriftführer Erwin Bleisteiner, Schatzmeister Norbert Mailer, Rechnungsprüfer Werner Eckstein und Peter Bernhard.

Dem Beirat gehören an Gabi Dörner, Konrad Holz, Günther Jäger, Günther Lang, Rudi Lodes, Werner Popp und Günther Schaner. In seinem letzten Rechenschaftsbericht machte Lang deutlich, dass ihm die Arbeit große Freude gemacht habe und es jetzt an der Zeit sei, das Amt in jüngere Hände zu legen. Er freue sich, dass man mit Peter Grimm (der in Altdorf wohnende Polizeibeamte ist bei der Direktion Schwabach für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig) den richtigen Mann für seine Nachfolge gefunden habe.

Zwar habe er sein erklärtes Ziel, die Mitgliederzahl zu verdoppeln, nicht ganz erreicht, aber immerhin stieg die Zahl der Mitglieder in den letzten vier Jahren von 120 auf 180. Mit besonderer Freude erfülle ihn die Tatsache, dass davon rund 80 zur Jahreshauptversammlung gekommen waren. „Das ist ein großer harter Kern, auf den man sich verlassen kann“, meinte Lang anerkennend.

Zufrieden zeigte er sich mit dem Besuch der Veranstaltungen und der Teilnahme an den Fahrten in die verschiedenen Partnergemeinden. Erstmals sei es gelungen, in einem Jahr alle Partner zu besuchen:

Im März begleitete eine Delegation den evangelischen Posaunenchor bei seinem Besuch in Sehma.

Im Mai führte eine Vier-Tage-Fahrt nach Dunaharaszti. Dort erlebte man bei der Nachfeier des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft Gastfreundschaft pur.

Im September stand der Besuch des Heidefestes in Colbitz an. Höhepunkt war die Krönung des Partnerschaftsvereinsvorsitzenden Günther Lang zum Heidekönig.

Im gleichen Monat führte eine Fahrt nach Altdorf/Uri, wo beim Besuch der Tell-Festspiele alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geknüpft wurden.

Angebahnt habe man dabei freundschaftliche Kontakte zwischen den Feuerwehren, die in diesem Jahr weiter vertieft werden sollen. Lang dankte Konrad Holz, der die Fahrt in die Schweiz bestens vorbereitet hatte.

Guten Anklang fanden auch die anderen Veranstaltungen, wie Faschingsball mit den Schützen, die Stammtische, Aktionen am verkaufsoffenen Sonntag, beim Altstadtfest, Besuch im Schloß Grünsberg und das Weinfest.

Nicht ganz zufrieden zeigte er sich mit dem Besuch des Konzerts der Bergsänger aus Geyer. Schatzmeister Norbert Mailer legte einen Kassenbericht vor, der mit einem leichten Plus abschloss. Werner Eckstein hatte für die Kassenprüfer nichts zu beanstanden und die beantragte Entlastung erfolgte einstimmig.

In einer kurzen Laudatio würdigte 2. Vorsitzender Wolfgang Rösch die Amtszeit von Günther Lang, die mit vielen Aktivitäten gespickt sei. Als Höhepunkte nannte Rösch die Zehnjahresfeiern der Partnerschaft mit Sehma und Dunaharaszti sowie die Neugründung der Partnerschaft mit Colbitz.

2001 habe man mit ihm eine gute Wahl getroffen und Lang habe als „Außenminister“ die Stadt Altdorf und den Partnerschaftsverein bestens nach außen vertreten.

Mit seinen Ideen habe er die Arbeit des Vereins belebt und Spuren hinterlassen. Als Dankeschön überreichte er ihm Eintrittskarten für das Staatstheater Nürnberg.

Den Dank der Stadt artikulierte Bürgermeister Rainer Pohl. Günther Lang habe mit dem Partnerschaftsverein stets dafür gesorgt, dass die Verbindungen zu den einzelnen Partnern gepflegt wurden. Dem neuen Vorsitzenden Peter Grimm wünschte er viel Freude im Amt und betonte, dass er im Rathaus stets offene Türen vorfinde.

Der Colbitzer Bürgermeister Heinz Kühnel, der extra mit einer kleinen Delegation angereist war, dankte Günther Lang mit einer Medaille für die Verdienste um die Partnerschaft und zeigte sich überzeugt, dass man auch in Zukunft noch viele gute Begegnungen haben werde. Vom neuen Vorsitzenden wünsche man sich die gleiche Offenheit.

Als „Eisbrecher“ hatte man deshalb einen Kasten Colbitzer Bier mitgebracht. Sein Dank galt aber auch dem neuen Ehrenvorsitzenden und Altbürgermeister Friedrich Weißkopf. „Ich gönn’ ihm diese Ehrung“, sagte Kühnel und nachdem man davon überrascht worden sei, werde man beim nächsten Besuch eine entsprechende Ehrung Weißkopfs nachholen. Der neue 1. Vorsitzende Peter Grimm dankte der Versammlung für den Vertrauensvorschuss und betonte, dass er sich auf die Arbeit im Partnerschaftsverein freue. Nach der Vorstellung des Jahresprogramms präsentierte Norbert Mailer einen gelungenen Rückblick auf die Veranstaltungen des letzten Jahres.

L.M.

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Fahrt in die Schweiz – Besuch des Tell-Spiels

Ein 4-Tagesfahrt in unsere Partnergemeinde Altdorf/Uri stand vom 14.-19. September 2004 auf dem Programm.

Unter der profesionellen Leitung von Konrad Holz führte uns die Reise zunächst am Donerstag zum Kloster Einsiedel (der prächtige Barockbau der Klosteranlage gehört zu den schönsten der Welt). Bevor wir im Hotel Waldhof in Bürglen Quatier nahmen, stand noch das Morgarten Denkmal (Schlacht am Morgarten 1315) am Ägeriesee auf dem Programm.
Abends konnte Günter Lang einige Gemeinderäte und die Vorstandschaft der Trachtengruppe als Gäste begrüßen.

Beeindrucken war am nächsten Tag die Fahrt zum Werkhof Göschenen mit Besichtigung der Uberwachung des Gotthard-Tunnels und der Werkfeuerwehr, deren Ausrüstung hoch modern ist. In der Mittagswärme stärkten wir uns auf einem Urner Bauernhof, bevor wir abends das Tell-Spiel von Friedrich Schiller in Schwyzer-Dutsch genießen konnten.

Mit den Zahnradbahn ging es am Samstag auf den Rigi Kulm, einen der beliebtesten Aussichtsberge der Schweiz. Nach einer Wanderung wartete eine historische Dampflok auf uns, schnaufend erreichten wir in Vitznau den Vierwaldstätter See. Die zweieinhalbstündige Dampferfahrt nach Flüelen über die verschiedenen Seeteile war belohnt durch strahlenden Sonnenschein.

Das Historische Museum und eine Stadtführung standen auf dem Sonntagsprogramm, gegen Mittag mussten wir doch, wenn es auch schwer fiel, die Heimreise antreten.

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Günther Lang Colbitzer Heidekönig

„Es war ein fantastisches Fest“, schwärmte Laszlo Makay, stellvertretender Bürgermeister der Altdorfer Partnergemeinde Dunaharaszti, der zusammen mit einer Abordnung des Partnerschaftsvereins Altdorf mit den beiden Vorsitzenden Günther Lang und Wolfgang Rösch sowie Bürgermeister Rainer Pohl am diesjährigen Heidefest in der Partnergemeinde Colbitz teilnahm. Die Gäste wurden vom Colbitzer Bürgermeister Heinz Kühnel, den Mitgliedern des Heimat- und Kulturvereins und dem Heidesportverein bestens betreut.

Ein reichhaltiges Programm erwartete die Altdorfer Gäste, die in den neu gestalteten Räumen des Heidesportvereins vorzüglich untergebracht waren: Teilnahme am Fackelzug zum Heidefeuer, gemütliche Abendveranstaltung im Gewölbe der Heidebrauerei mit Vertretern des öffentlichen Lebens der Gemeinde Colbitz, Teilnahme am Bockbieranstich und der Krönung der neuen Heidekönigin am Marktplatz, Besuch der Bockwindmühle, des Heimatmuseums und diverser Ausstellungen.

Am Samstagabend fand der traditionelle Ball in der Sporthalle statt, bei dem der Vorsitzende Günther Lang zum 3. Heidekönig nach Wolfgang Rösch und dem heimischen Bauunternehmer Schindler gekürt wurde. Er wurde von der neuen Heidekönigin Annegret I. mit einem von ihr selbst vorgetragenen Lied inthronisiert und zum ersten Tanz gebeten.

Nach einer langen Ballnacht hatten die Altdorfer Teilnehmer die Gelegenheit, sich auf das Fahrrad zu schwingen und durch den Lindenwald zum Wasserwerk zu fahren, das für die Wasserversorgung der gesamten Region einschließlich Magdeburg verantwortlich ist. Im Forsthaus wurde eine deftige Brotzeit gereicht. Zum Abschluss nahmen die Altdorfer noch an einer Live-Sendung des MDR im Garten des Volkshauses teil. Reich an Eindrücken und dankbar für das schöne Wochenende kehrten die Gäste spät abends nach Altdorf zurück.

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Partnergemeinden waren beim Altstadtfest zu Gast

Beim diesjährigen Altstadtfest waren auch wieder Delegationen der Partnergemeinden in Altdorf. Auf Einladung der Stadt Altdorf hat eine Abordnung aus Dunaharaszti, angeführt vom Bürgermeister Laszlo Szalay, die lange Reise auf sich genommen. Auch die Gemeinde Colbitz war durch ihren Bürgermeister Heinz Kühnel und der letztjährigen Heidekönigin Nadine mit weiteren Colbitzer Freunden gut vertreten.

Der Geschäftsführer der Colbitzer Heidebrauerei Christian August lieferte eigenhändig Colbitzer Bier und weitere Utensilien nach Altdorf, wo dann die Fässer bei den Altstadtfreunden zum Ausschank kamen. Außerdem kann Colbitzer Heidebier ab sofort bei Getränke Münz eingekauft werden.

Die Gemeinde Sehmatal wurde durch den Bürgermeister Udo Ott vertreten, der sich auch für die Kletteraktion zur Eröffnung des Altstadtfestes vom Kirchturm unerschrocken zur Verfügung stellte. Eine Delegation aus Altdorf / Uri war in diesem Jahr nicht anwesend, da unsere Schweizer Freunde nur jedes zweite Jahr zum Altstadtfest anreisen.

Für das Rahmenprogramm und die Betreuung der Gäste zeichnete wie auch schon in den Vorjahren wieder der Partnerschaftsverein verantwortlich.

So wurden am Freitagabend im Biergarten des Graffiti bei einem Mitglieder-Grillabend die Gäste vom 1. Vorsitzenden Günther Lang begrüßt.

Leider spielte das Wetter nicht wie in den Vorjahren mit, was aber dem freundschaftlichen Wiedersehen in keiner Beziehung schadete.

Am Samstag wurde ihnen dann, begleitet von Mitgliedern des Partnerschaftsvereins und in Begleitung des Altdorfer Bürgermeisters Rainer Pohl, die Schönheiten der Fränkischen Schweiz gezeigt. So standen natürlich Gößweinstein und Pottenstein im Besichtigungsprogramm.

Nach einem kräftigenden Mittagessen wurde die Tour mit einer Besichtigung der Teufelshöhle abgeschlossen, weil man ja die Eröffnung des Altstadtfestes um 18.00 Uhr als Zeitlimit hatte.

Trotz des nicht sommerlichen Wetters kühlten aber die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnergemeinden keineswegs ab, sondern wurden im Gegenteil für die weitere Vorbereitungen auf kommende Aktivitäten genutzt.

Nach einem abschließendem Mittagessen am Sonntag im Roten Roß verabschiedete der Erste Bürgermeister Rainer Pohl seine Bürgermeisterkollegen und die Gäste.

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