Wallensteinfestspiele 2006 – Infos

Wallensteinfestspiele 2006 und Reise nach Colbitz zum Heidefest

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

„die Ungarn kommen“ und zwar vom 14. – 17. Juli mit Mann und Maus, d.h. mit ca. 90 Personen. Der Partnerschaftsverein und die Stadt Altdorf würden sich freuen, wenn wir einige Gäste privat unterbringen könnten. Bislang reichen die Übernachtungsmöglichkeiten nicht. Wer die Möglichkeit hat, ein, zwei oder mehrere Personen für 3 Nächte bei sich aufzunehmen, möchte doch die beiliegende Anmeldung ausfüllen und uns schnell zu kommen lassen.

Telefonische Anmeldungen werden selbstverständlich auch gerne entgegengenommen.

Ansprechpartner: Werner Popp 09187-6888 oder Peter Grimm 09187-80528 bzw. Fax 09187-921558.

Der geplante Kirchweihfrühschoppen am Montag 14. August entfällt. Aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen, die in diesem Sommer in Altdorf angeboten werden, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Termin abzusagen.

Wer im September mit nach Colbitz fahren möchte, kann sich jetzt schon bei mir anmelden.

Es grüßt,
Peter Grimm
1. Vorsitzender

Sie können diese Infos auch als Email erhalten: Kurze Mail an unser Postfach: psvaltdorf@aol.com und Ihre Adresse wird im Verteiler aufgenommen.

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Besuch der Colbitzer zur 125 Jahr Feier des TV 1881 Altdorf

Eine 12-köpfige Abordnung aus Colitz weilte von Himmelfahrt bis Sonntag nachmittag in Altdorf.

Heinz Rieke, Chef des HSV = Heidesportverein Colbitz, hatte eine gemischte Handballmannschaft ( Alter zw. 15 -20 Jahren ) mitgebracht. Die jungen Leute wohnten zusammen mit Trainer Thorsten Becker im Tortum und hatten zum TV 1881 Gelände nur einen Katzensprung. Bei Musik und Bier aus Maßkrügen fühlten sich die Jungen und Mädchen aus der Nähe von Magdeburg schnell wohl.

Samstag vormittag traten die Colbitzer beim Jedermann-Handballtunier an und erreichten mit ihrem Chef im Tor (65 Jahre) einen stattlichen 4. Platz.

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Aktivitäten im Frühsommer und Wallensteinfestspiele 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

heute möchte ich Ihnen einige Informationen für die nächsten Monate zu kommen lassen.

Zunächst zur Wanderung nach Stöckelsberg, zum Post SV Nürnberg Segelflug:
In Abstimmung mit den Segelfliegern haben wir als Termin, Samstag den 20. Mai, festgelegt.

Treffpunkt: 20. Mai 2006, 13.30 Uhr Hagenhausen am Gasthaus „Zur Linde
(Für diejenigen, die mit dem Pkw kommen, ca. 14.30 Uhr am Flugplatz)

Da uns die Segelflieger mit Kaffee und Kuchen bewirten, bitten wir um eine kurze Anmeldung (Teilnehmerzahl). Anruf genügt bei: Günther Lang Tel. 09187-5158 oder
Peter Grimm Tel. 09187-80528. >>> Gelegenheit zu Rundflügen besteht! <<<

Nun zu den Wallensteinfestspielen:
Wir werden, wie bereits im Jahresprogramm 2006 abgedruckt, Delegationen aus allen Partnergemeinden zu Gast haben. Die größte Abordnung zu den Festspielen wird von unseren Freunden aus Dunaharaszti gestellt. Am Wochenende 14.- 16. Juli besucht uns eine Gruppe mit ca. 70 – 80 Teilnehmern. Es wäre schön, wenn wir den einen oder anderen Gast privat unterbringen könnten.

Wer ungarische Gäste für zwei Übernachtungen aufnehmen kann, möchte doch die Anmeldung abtrennen und bei Werner Popp Tel. 09187-6888, oder Peter Grimm bis zum 30.06.2006, abgeben. Telefonische Anmeldungen werden selbstverständlich auch gerne entgegengenommen.

Anmeldung:

Ich bin gerne bereit Gäste aus den Partnergemeinden aufzunehmen und stelle dafür folgendes zur Verfügung:

  • Doppelzimmer für ein Ehepaar
  • Doppelzimmer
  • Einzelzimmer

Anmeldungen sind auch per E-Mail möglich an: psvaltdorf@aol.com

Sobald wir nähere Informationen über die Zusammensetzung der ungarischen Delegation haben, setzen wir uns mit den „Gastfamilien“ in Verbindung.

Mit den besten Wünschen für eine schöne, sonnige Frühlingszeit

grüßt Sie,
Peter Grimm
1. Vorsitzender

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Reisebericht zur Südtirolfahrt

Zur Apfelblüte nach Südtirol
Partnerschaftsverein Altdorf genoß frühsommerliche Temperaturen in Bozen u. Kaltern

Eine Dreitagesfahrt führte die Reisegruppe des Partnerschaftsvereins Altdorf vom 22.–24. April zur Apfelblüte nach Südtirol.
Sterzing (ital. Vipiteno) war unsere erste Station. Viele Reisende nehmen auf dem Weg in Richtung Süden das ehemalige Fuggerstädtchen nur durch die Mautstelle an der Autobahn wahr. Ein Besuch der ehemaligen Handelsstadt, die im Mittelalter durch Silbererzgewinnung aus dem Pflerscher- und Ridnauntal reich wurde, lohnt sich. Die Altstadt (die übrigens Neustadt heißt) verläuft in Nordsüdrichtung und lädt mit ihren zinnengeschmückten Bürgerhäusern zum Bummeln und Einkaufen ein.

Nahe Bozen, unterhalb von Schloss Sigmundskron, nahmen wir Quartier im Hotel Premstaller.

Im Frühjahr 2003 erhielt Reinhold Messner eine Konzession für sein seit langem geplantes Bergmuseum im Schloss Sigmundskron, das nach Abschluss der nötigen Renovierungsarbeiten eingerichtet werden soll. Bei den Bauarbeiten wurde im März 2006 ein jungsteinzeitliches Grab entdeckt, in dem Skelettreste einer Frau gefunden wurden. Man schätzt, dass das Grab ca. 6.000 bis 7.000 Jahre alt ist. Wegen des Fundes wird die Eröffnung des „Messner Mountain Museum Firmian“ verschoben.
Unsere Gruppe staunte nicht schlecht, als sie die Bergsteigerlegende in unserem Hotel trafen – er hatte dort am Sonntag einen geschäftlichen Termin.

Kaltern und der Kalterersee sind fast schon ein Muss. Bei sommerlichen 26 Grad lud der See regelrecht zum Verweilen ein. Zu unserem Erstaunen herrschte in den Strandbädern schon reger Badebetrieb.

Von der Sonne aufgeheizt suchten wir nach Erfrischung und fanden sie bei einer Kellerführung mit Weinprobe in der Ersten & Neuen Kellerei in Kaltern. Bereits 1900 schlossen sich die ersten Winzerfamilien zusammen und gründeten die Erste Kellereigenossenschaft Kaltern. Mit den Erfolgen stiegen die Mitgliederzahlen und bereits 1925 konnte eine zweite, die „Neue“ Kellerei ihre Arbeit aufnehmen. Aus dem Zusammenschluss dieser beiden sowie durch die Aufnahme der Kellerei-genossenschaft des Baron Josef di Pauli 1961, gründete sich die Erste & Neue Kellereigenossenschaft Kaltern. Heute bringen 550 engagierte Weinbauern ihre jährliche Lese in den Keller ein.

Ob Vernatschweine, Merlot oder Chardonnay, der Kellermeister hatte für jeden Geschmack den richtigen Tropfen und den dazu passenden Trinkspruch auf Lager.

Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise war der Aufstieg von Klausen vorbei an Burg Branzoll zum Benediktinerinnenkloster Säben. So erklommen wir am Sonntag vormittag von der Künstlerstadt Klausen aus die 200 Höhenmeter und genossen die weite Sicht u.a. auf Teis und Gufidaun, Partnerstädte von Winkelhaid und Schwarzenbruck.

Nachmittags standen Hocheppan bzw. Meran auf dem Programm. Die Reisegruppe teilte sich. Während die einen von St. Pauls aus nochmals einen Anstieg zur Burgruine Hocheppan in Kauf nahmen, konnten die anderen den Frühling in der Kurstadt Meran erleben. Die Blüte hatte sich aufgrund des langen Winters auch in Südtirol verzögert, so dass die Apfelbäume jetzt erst ihre weiße Pracht zeigten.

Dass Bozen aus einer römischen Siedlung entstand, erfuhren wir von unserer Stadtführerin Elisabeth Wiedmann, bei einer Führung am Montag vormittag.
Im Jahre 15 v.Chr. ließen sich die ersten Römer zwischen Etsch und Eisack nieder, die Ansiedlung wurde später Pons Drusi benannt und ist als solche in den ersten Dokumenten erwähnt, sie scheint sich an der Stelle des heutigen Doms befunden zu haben.

Die Stadtführerin erläuterte auch die politische Geschichte und Situation in Südtirol. So müssen sich die Bozener ab dem 4. Lebensjahr entscheiden, zu welcher Sprachgruppe sie gehören wollen. In Bozen (Stadt) leben 80% Italiener, im Umland sieht es umgekehrt aus. Der Minderheitenschutz spielt in der autonomen Provinz Südtirol eine große Rolle. Um den Machtverhältnissen in der Landeshauptstadt mit ca. 100.000 Einwohnern und dem Proporz Rechnung zu tragen, werden öffentliche Stellen 50:50 Prozent besetzt.
Nach einem sehr informativen Rundgang durch die neuere und ältere Geschichte Bozens und vorbei an ehrwürdigen Bürgerhäusern und Handelsniederlassungen an der Laubengasse, nutzten viele Mitreisende die Gelegenheit zum Flanieren und Einkaufen rund um den Waltherplatz. Der alpin-mediterrane Charme Bozens hat uns mit seinem Zauber eingenommen und es fiel schwer, die sonnenverwöhnte Metropole an den drei Flüssen, Etsch, Eisack und Talfer nachmttags in Richtung Altdorf wieder zu verlassen.

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