Konzert mit ReBelcanto

Das Datum des geplanten Konzerts mit dem beliebten tschechischen Chor „Rebelcanto“ hat sich geändert. Die Sänger treten am Dienstag, 4. Dezember
um 19 Uhr im historischen Betsaal des Wichernhauses Altdorf auf. Der Partnerschaftsverein Altdorf und die Altstadtfreunde organisieren dieses Konzert mit dem beliebten Chor gemeinsam.

Der Kartenverkauf findet ab sofort in der Sparkasse Altdorf, Oberer Markt, und bei Getränke Münz Altdorf statt. Im Kartenpreis von neun Euro ist ein Pausengetränk enthalten. Vor der Pause wird ein Show-Programm mit bekannten Titeln aus Folklore, Musical und Operette geboten, im zweiten Teil stimmt Rebelcanto auf die Weihnachtszeit ein.

„Rebelcanto“ wurde im Jahre 1988 gegründet. Gründer war der Komponist und Pädagoge des Pardubicer Konservatoriums Miroslav Raichl (1930-1998). Ein ungewöhnlich vielseitiges Genre, und die gesamte Auffassung der Auftritte unterscheidet Rebelcanto deutlich von anderen Gesangschören.

Bei den Konzerten ist Musik von der Renaissance über Barock bis zu den Vokalwerken zeitgenössischen Autoren zu hören. Rebelcanto stellt des weiteren gerne Volkslieder aus der ganzen Welt, Spirituals, Evergreens, Musicalmelodien, Jazz und Arien aus berühmten Opernwerken in den Mittelpunkt. Die Qualität und Wirksamkeit der musikalischen Bearbeitungen durch Miroslav Raichl trugen zum großen Erfolg bei. Seine Bearbeitungen sind dem Ensemble wie auf dem Laib zugeschnitten. Die künstlerische Leitung hat seit dem Jahr 2000 Petr Hostinský. Früher begleitete der vielseitige Musiker Rebelcanto an der Orgel und auf dem Klavier. Auch nach seinen Vorstellungen darf weder im Publikum noch bei den Musikern Langeweile aufkommen. Ein Konzept, das stets für begeisterte Zuhörer sorgt. sb/16

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Besuch der Tellspiele 2012

Partnerschaftsverein zu Besuch in der Schweiz Vom Stiär Biär über das Stanser Horn zu Tell Das Urner Wappentier, der Stier, hat es auf das Etikett der Altdorfer Kleinbrauerei geschafft. Aus einer Idee entstand zunächst eine Garagenbrauerei und 2005 wurde die Altdorfer Kleinbrauerei gegründet.

In 20 Schweizer Kantonen wurde das Startkapital über Aktien (500 CHF pro Anteilsschein) eingesammelt. Neben zwei Standardbieren „Äs Blonds“ und „Äs Roots“ werden auch drei saisonelle Gerstensäfte gebraut.

Michael Heilmair, ein deutscher Braumeister sorgt für die Qualität und führte die Altdorfer Reisegesellschaft durch die Brauerei. Bei Brezen und Zigerkrapfen ließen sich die Franken das frische unfiltrierte Helle schmecken.

Vom Türmli am Telldenkmal hat man einen guten Überblick über die 8900 Einwohner Gemeinde und Kantonshauptstadt Altdorf /Uri. Der Kanton Uri in der Zentralschweiz wird im Süden vom Gotthardpass und im Norden vom Vierwaldstätter See begrenzt. Ca. 35.000 Einwohner sind im Urkanton beheimatet und die Arbeitslosigkeit liegt bei sage und schreibe nur 1,3 Prozent.

Gemeindepräsidentin Christine Widmer-Baumann begrüßte die Gäste aus Altdorf am Freitagabend im Hotel Höfli.

Hergiswill am Vierwaldstätter See stand am Samstagvormittag auf dem Programm. Die letzte Glashütte der Schweiz, die Glasi, konnte besichtigt und von einer Zuschauerempore die Produktion miterlebt werden. Anschließend lud das spätsommerliche Wetter zu einer Bergfahrt ein. Mit einer Weltneuheit, der Cabriobahn, die erst drei Monate zuvor eingeweiht wurde, erreichten die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Altdorf, die Aussichtsterrasse des Stanser Horns auf 1850 Metern Höhe.

Die Rundumsicht über die Schweizer Bergwelt und Seen ist faszinierend und die Sonnenterrasse lud zum Verweilen ein.

Seit 500 Jahren wird die Geschichte um den Schweizer Volkshelden Wilhelm Tell in Altdorf aufgeführt. Dass das Thema Unterdrückung tagesaktuell ist, zeigen uns die Geschehnisse in Nordafrika bzw. dem Nahen Osten. Volker Hesse, seit 2008 Regisseur der Tellspiele, reduzierte den Schiller Klassiker deutlich und kam ohne Requisiten aus.

Er verlangt den über 100 Laienschauspielern viel ab, so Leo Brücker, Präsident der Tellspielgesellschaft. Leo Brücker nahm sich die Zeit und führte die Altdorfer Reisegesellschaft kurz vor der Aufführung in das neu inszenierte Bühnenstück am Samstagabend ein.

Das gute Wetter hatte sich am Sonntag verabschiedet und so hinterließ der Vierwaldstätter See vom Dampfschiff Uri aus, ganz besinnliche Eindrücke. /Peter Grimm

 

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Colbitzer Heidefest 2012

Partnerschaftsverein Altdorf beim Heidefest in Colbitz

Die lange Anreise zur Partnergemeinde Colbitz in Sachsen-Anhalt hatte sich gelohnt: Die Altdorfer Delegation unter der Führung des Stv. Vorsitzenden Wolfgang Rösch wurde durch den Bürgermeister der Gemeinde, Heinz Kühnel und seiner Frau Karin herzlich mit Kaffee und Kuchen begrüßt. Die Gäste durften am Fackelumzug zum Heidefestfeuer nach Lindhorst, der Nachbargemeinde von Colbitz teilnehmen und wurden anschließend ins Vereinsheim des HSV (Heidesportverein) zum Empfang geladen. Neben mehreren Vertretern des Gemeinderates nahm auch das Pfarrerehepaar Kerntopf in lockerer Runde teil.

Den Höhepunkt am darauf folgenden Samstag bildete die Eröffnung des Heidefestes (Colbitz-Letzlinger Heide) mit dem traditionellen Bockbieranstich, einem leckeren, aber gefährlichen, weil hochprozentigem Tropfen aus der Colbitzer Heidebrauerei. Inzwischen war auch Altdorfs zweiter Bürgermeister Dr. Herzog mit Familie eingetroffen. Am Nachmittag ging es per Pferdekutsche zum Mahl- und Backtag an der historischen Bockwindmühle. Der Sonntagvormittag wurde vom Gemeinderat Herbert Bilang gestaltet. Der Historiker und Ornithologe führte die Gruppe durch die Ausstellungen im historischen Colbitzer Museumshof, einem ehemaligen bäuerlichen Gutshof. Als sein Glanzstück zeigte er die einzigartige Sammlung von Motiven und Objekten rund um die „Vögel der Nacht“, die Eulen und Uhu´s. Da gibt es ausgestopfte Objekte, Figuren und Bilder, Motive auf Tassen und Servietten, Zeitungsausschnitte, Briefmarken und Aschenbecher, Zigarrenmanschetten und Zuckerverpackungen – einfach alles, was mit Eulen zu tun hat, bis hin zu mehreren Büchlein über Till Eulenspiegel.

Die jährliche stattfindende Krönungszeremonie der neuen Heidekönigin im Volkshausgarten im Beisein früherer Colbitzer Königinnen und den Majestäten benachbarter Gemeinden bildete den Höhepunkt des Heide- und Bockbierfestes 2012.

 

 

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Vertreter der Partnergemeinden bei den Wallensteinfestspielen

Gäste aus Partnergemeinden in Altdorf

Wallenstein führt Partner zusammen

Von: Lorenz Märtl / Der Bote

Alle Gäste vereint im Zeichen Wallensteins: die Abordnungenaus dem Partnergemeinden Colbitz, Sehmatal, Pfitsch, Altdorf/Uri und Dunaharaszti vor dem Rathaus (großes Bild). –Angetreten zum „Präsidenten-Foto“ mit Königin: Gemeinderat Lorenz (Sehmatal), Ernst Bergmann (Wallensteinfestspielverein), Gemeindepräsidentin Christine Widmer Baumann (Altdorf/Uri), Bürgermeister Heinz Kühnel (Colbitz), Bürgermeister Erich Odörfer (Altdorf), Heidekönigin Katja Wölfel, Bürgermeister Dr. László Szalay (Dunaharaszti), Partnerschaftsvereinsvorsitzender Grimm und Vize-Bürgermeisterin Renate Ainhauser (Pfitsch).(eingeklinktes Bild).Fotos: Lorenz Märtl

ALTDORF – Sollten sie es bisher nur vom Hörensagen gekannt haben, zumindest am Samstag erlebten die Gäste aus den Partnergemeinden das sprichwörtliche Wallensteinwetter am eigenen Leib. Altdorf und die Wallensteiner strahlten mit der Sonne um die Wette und hatten sich so bestens vorbereitet, um den Angereisten unvergessliche Stunden zu bereiten.

Bereits am Freitag hatte man im lauschigen Biergarten des Nürnberger Hofes bis in den späten Abend hinein Zeit zu angeregten Gesprächen, nachdem Bürgermeister Erich Odörfer die Abordnungen aus Colbitz, Sehmatal, Altdorf/Uri, Pfitsch und Dunaharaszti herzlich begrüßt und seiner Freude Ausdruck gegeben hatte, dass es wieder einmal gelungen sei, alle Partner gemeinsam in Altdorf zu versammeln, im Zeichen Wallensteins, den der Schirmherr zur Eröffnung als einen großen Europäer bezeichnet hatte.

Bewusst hatte man dieses Mal auf ein prall gefülltes Programm verzichtet. Einzig und allein Wallenstein und was an einem Festwochenende los ist, sollte den Gästen vor Augen geführt werden. So erlebten sie auch am Samstag, was eigentlich für Vorbereitungen notwendig sind, damit das bunte Treiben die Atmosphäre erzeugt, die Altdorf so einmalig macht.

Im Mittelpunkt stand am Samstag eine historische Stadtführung, zu der man angesichts der Vielzahl der Besucher – knapp 80 – zwei Gruppen bildete. Dass die Führer im historischen Gewand aufmarschierten, versteht sich von selbst, und so waren Führer und Gäste beliebte Fotomotive fürs Erinnerungsalbum. Viel fotografiert auch eine leibhaftige Königin und dazu eine besonders hübsche: Heidekönigin Katja Wölfel mit Krönchen und Schärpe und einem Körbchen voller Prospekte über das eigene Fest auf der Colbitz-Letzlinger Heide, dessen Einmaligkeit viele Altdorfer schon erlebt haben.

Am Abend war man Gast in der Premiere des Schiller-Stücks und saß anschließend mitden Schauspielern und den Gastgebern in gemütlicher Runde auf dem Marktplatz zusammen und genoss die herrliche Stimmung des Abends. Den Sonntag nützten die Besucher – so weit es das Wetter zuließ – sich unter das Volk zu mischen, das Leben und Treiben innerhalb und außerhalb der Stadttore zu erleben und den alten Handwerkskünsten im Handwerkerhof auf dem Schlossplatz nachzuspüren. Auch zum Mittagessen ging man mit den Gruppen auf Tuchfühlung, denn Stadt, Wallensteinfestspielverein und Partnerschaftsverein hatten für die richtige Aufteilung gesorgt. Den Gästen gefiel es, denn so fanden sie den direkten Kontakt zu den Akteuren. Für alle verging die Zeit viel zu schnell, und ehe man sich versah, musste man entweder in die geplante Vorstellung des Festspiels oder nahm sich vor der Abreise noch die Zeit, den Festzug zu erleben. Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgten die Altdorfer aus der Schweiz das Treiben, denn auch dort finden Festspiele statt. Der Held heisst Wilhelm Tell, und auch hier hat Schiller die Vorlage gegeben.

Die Altdorfer werden zum Festspiel mit einer Abordnung anreisen und dann entspannt verfolgen können wie die Altdorfer ihre Tell-Festspiele meistern.

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